SORA 2.5: Was sich für UAS-Betreiber ändert
SORA 2.5 ist die aktuelle Fassung der Specific Operations Risk Assessment und Grundlage für die Beantragung von Betriebsgenehmigungen in der Speziellen Kategorie nach DVO (EU) 2019/947. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Änderungen gegenüber SORA 2.0 zusammen.
Warum eine neue SORA-Version
Die EASA hat SORA 2.5 veröffentlicht, um die Methodik stärker an reale Betriebsszenarien anzupassen. Betreiber profitieren von klareren Kriterien bei Ground Risk und Air Risk sowie einer aktualisierten Bewertung der Operational Safety Objectives (OSOs).
Änderungen beim Ground Risk
Die Ermittlung der intrinsischen Bodenrisikoklasse (iGRC) wurde überarbeitet. Die Bevölkerungsdichte-Kategorien und der Bezug auf die kritische Fläche der Drohne sind präziser gefasst. Für viele Betriebe in kontrollierten Gebieten ergibt sich dadurch eine niedrigere iGRC.
Änderungen beim Air Risk
SORA 2.5 unterscheidet klarer zwischen atypischem Luftraum, kontrolliertem und unkontrolliertem Luftraum. Für BVLOS-Betrieb im niedrigen Höhenband ergeben sich neue Anforderungen an strategische und taktische Mitigationen.
Neue Bewertung der OSOs
Die 24 Operational Safety Objectives wurden präzisiert. Nachweise zu Personalqualifikation, Design-Assurance und Betriebsverfahren werden strenger geprüft, insbesondere ab SAIL III.
Was UAS-Betreiber jetzt tun sollten
- Vorhandene Betriebsgenehmigungen auf Anpassungsbedarf prüfen.
- Betriebshandbuch und Notfallverfahren an SORA 2.5 ausrichten.
- Bei Neuanträgen ausschließlich mit der SORA 2.5-Vorlage arbeiten.
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